Blütensträucher
Goldglöckchen Forsythia x intermedia „Weekend“; „Lynwod“; „Goldrausch“; „Goldzauber“
Der Klassiker unter den früh blühenden Sträuchern fasziniert jedes Jahr aufs Neue und setzt neben Krokus, Tulpe und Co die ersten Farbtupfer ins winterliche Grau.
Dabei gibt es die Möglichkeit sie als einzelnen Blickpunkt zu setzen, als Farbpunkte in frei wachsenden Hecken oder gar ein ganzes Blütenmeer mit einer Hecke nur aus Forsythien zu erschaffen.
Mit der Auswahl verschiedener Sorten kann man in Blütengröße- und farbe variieren. Diese reicht von einem zarten Hellgelb bis zu kräftigem Dunkelgelb.
Besondere Ansprüche an den Boden werden dabei nicht gestellt, jedoch sollte nach der Blüte regelmäßig ein Schnitt erfolgen um die Blühkraft zu erhalten.
Hydrangea in Sorten Bauern- und Strauchhortensien
Der Traum vom Bauerngarten lässt sich ohne Hortensien, Hydrangea macrophylla, kaum realisieren.
Aber auch in Kübeln oder Vorgärten fühlen sich diese Schönheiten sehr wohl.
Die Bauernhortensie zeigt ein Farbspektrum von Weiß über Rosa, Rot , Violett bis hin zu dunklem Blau, dass im Kontrast zu den tief grünen Blättern steht.
Sie bevorzugt einen eher schattigen Standort, sauren Boden und sollte nicht zu häufig zurück geschnitten werden.
Strauchhortensien, Hydrangea paniculata, hingegen brauchen jährlich einen kräftigen Rückschnitt, umso schöner wird die Blüte im Sommer.
Ihr Laub ist hellgrün und mit Blütenfarben von Weiß über Rosa bis hin zu Limettengrün passen sie perfekt ins sommerliche Farbenspektrum und ermöglichen edles Design auf modernen Terassen.
Kupferfelsenbirne Amelanchier lamarckii
Eigentlich gehört die Felsenbirne zu den Wildobstgehölzen, fällt aber durch ihre große Anzahl an weißen Blüten bereits im Frühjahr sofort ins Auge.
Die daraus im Spätsommer entstehenden, beerenartigen Früchte, lassen sich gut zu Marmeladen oder ähnlichem verarbeiten. Aber nur, wenn nicht Vögel schneller waren und Sie sich bei der Ernte beherrschen können, denn die violetten Beeren schmecken, voll ausgereift, auch frisch sehr gut.
Für kleinere Gärten empfiehlt sich auch die, straff aufrecht wachsende, neue Sorte Amelanchier alnifolia „Obelisk“.
Gefüllter Japan Schneeball Viburnum plicatum
Der japanische Schneeball ist ein besonderer Vertreter dieser Gattung dessen tiefgrüne Blätter im Kontrast zu den weißen ballförmigen Blüten wunderschöne Strukturen in den Garten bringen. Besonders in Einzelstand kommt diese Art gut zur Geltung und kann durch die hellen Blüten auch halbschattige Standorte, die er bevorzugt, zum Strahlen bringen. Weiter in der Gattung der Schneebälle reichen die Blütenformen von kugelig über flache Rispen, Viburnum plicatum „Mariensii“, bis hin zur Einzelblüte, Viburnum plicatum tomentosum. Der Blütezeittraum der verschiedenen Sorten erstreckt sich von November, Viburnum botnantense „Dawn“, bis in den Juni , Viburnum opulus „Roseum“ . In dieser Zeit verströmen sie auch einen angenehmen Duft.
Blumenhartriegel Cornus in Sorten
Hat man einmal die „Blüten“ der Blumenhartriegel gesehen, bleibt nicht mehr viel zu sagen. Dabei begeistert diese Art auch durch ihre durchaus abstrakte Wuchsform. Sie wachsen relativ langsam, so dass sie ihre Höhe von ca. 4 m nicht so schnell erreichen, jedoch kann man schon bald den etagenartigen Wuchs erkennen. Dieser trägt die Besonderheit dieses Gehölzes über das Ganze Jahr hinweg , bis im Herbst die intensiv rote Herbstfärbung einen neuen Blickpunkt setzt. Besonders schöne und sehr große Blüten bilden neue Sorten wie Cornus kousa „Venus“ oder „Eddies White Wonder“. Aber auch Sorten wie Cornus kousa „Satomi“ oder Cornus florida „Rubra“ begeistern mit einer, für den Hartriegel eher untypischen Rosafärbung der Hochblätter.
Prachtspiere Spiraea vanhouttei
Für zarte Blütenformen im Garten ist diese Gattung eher zuständig. In Summe bedecken die weißen Einzelblüten wasserfallartig den ganzen Strauch und lassen einen leuchtend weiße „Blütenkugel“ entstehen. Auch bei anderen Arten der Spiere ist dieses Schauspiel, vor allem mit zunehmendem Alter des Strauches, zu beobachten z.B. Spiraea thunbergii und Spiraea nipponica. Ebenfalls sind viele Gestaltungsmöglichkeiten offen. Als Einzelpflanze, in frei wachsenden Hecken oder als reine Spireenhecke. Um die Blühwilligkeit zu erhalten sollte der Strauch regelmäßig geschnitten werden.






